Samstag, 9. Juli 2011

Freitag, 8. Juli 2011

Muss das sein?

Eigentlich wollte ich nur mal eben das Schiff aus dem Wasser holen und das Antifouling neu streichen. Das war um 15 Uhr. Jetzt ist es halb drei nachts, ich sitze auf dem Bett im Salon, damit das Boot nicht aus dem Gleichgewicht kippt - ich stehe nämlich immer noch auf dem Slipwagen an Land. Am Unterwasserschiff haben sich ein paar Schichten gelöst und es sind ein paar mehr Blasen da, als erwartet. Laut einem Freund aber unbedenklich, nur ein wenig was, muss trotzdem gemacht werden - ein bischen hier Schleifen, ein bisschen da Spachteln und zwischendurch Schrubben.
Diese bescheuerte Aktion bringt meinen kompletten nett ausgedachten Arbeitsplan durch einander. Ich glaube trotzdem an ein Happy End.
Für heute melde ich mich an: Over and Out oder ums nautisch korrekt aus zu drücken Sikence Mayday

(bitte entschuldigt, dass ich immer nur Fish-eye-Fotos hier hochlade, meine eigentliche Kamera will gerade nicht mehr so, wie ich will)

Mittwoch, 6. Juli 2011

Sushi à la Seecarte

Was die letzten Tage der Regen war, ist heute der Schweiß, der mich baden lässt. Trotzdem läuft es so besser, als bei 14°C im Regen und ab 21 Uhr macht es dann so richtig Spaß. Ein wenig Finnland-feeling kommt da schon auf, wenn es einfach mal immer noch hell und warm ist. Wenn dann noch eine Containerladung Sushi vorbei geschwommen kommt, die Wanten alle halten und man der Überzeugung ist das Boot heute wirklich dicht bekommen zu haben, heule ich fast vor Glück. Na gut, das ist ein wenig übertrieben. Heulen würde ich, wenn mir dann noch eine Lösung für die Windsteueranlage einfallen würde. Aber die Nachricht, dass der erste Teil der Seekarten da ist, ist mindestens genauso gut – also doch heulen. Danke Frank.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Problem erkannt, Problem ...

... nicht gebannt. Nein, da wollte es mal wieder nicht klappen. Zwar weiß ich jetzt endlich, wo das Wasser herkommt, was das Beheben aber nicht leichter macht. Außen gibt es eine Scheuerleiste und dahinter müssen Schrauben liegen, die einmal durch die Bordwand gehen, was alles nicht mehr ganz dicht ist - wie einfach, man kommt halt nur nicht ran. Als ich dann gestern völlig naiv zum reparieren an Bord gegangen bin, hatte der Klabautermann erstmal mein gutes Sika versteckt. Alles, was dann folgte noch zu beschreiben, ist nur unbefriedigend und führt zu nichts. Das Ende des Abends sah dann so aus, dass ich in meiner Hängematte saß - das war nämlich das einzige Resultat, was meine produktive Schaffenskraft hervorgebracht hat - und zusammen mit einem Freund die Sterne angeguckt habe.
In der Hoffnung, dass das nicht so weiter geht, plane ich einfach bunt und fröhlich weiter.

Dienstag, 28. Juni 2011

lebenswert

Arbeiten auf der Fähre bei Sonne – ich kann mir Schlimmeres vorstellen. Inzwischen sitze ich aber doch im Auto zurück nach Berlin. Ich war in Hamburg um ein paar Leute zu treffen (alles im Sinne der Wissenschaft versteht sich) und mir als Belohnung den Vortrag von Sönke Roever über seine Weltumsegelung anzuhören – das motiviert!

Donnerstag, 23. Juni 2011

hoch gepokert

Die Zeit neigt sich dem Ende und von außen betrachtet, sieht mein ganzes Vorhaben immer noch nicht wesentlich weiter aus, als zum Beginn der Idee. Doch das ist ein Trugschluss. Wenn alles so aufgeht, wie ich es mir vorstelle und meine ganze Organisation und Planung hinaut, wird alles mit dem Stichtag klappen.
Geplantes Abfahrtsdatum ist der 10.7. - spannend auf jeden Fall, wie ein Auflauf den man zusammengeschmissen hat und nach einer halben Stunde backen schaut, was raus gekommen ist.
Ganz fertig organisiert ist natürlich noch nicht alles, aber ich verbringe gerade jedes langweilige Seminar damit (natürlich sind die Seminare nur langweilig, weil ich mich so top auf sie vorbereite und dann dort eh nichts mehr lernen kann).

Sonntag, 19. Juni 2011

Motor? - Läuft!

Der Titel sagt eigentlich alles.

Trotzdem noch ein kurzes Update über die neuesten Neuigkeiten in 140 Zeichen: 
Nächste woche gehts nach hh zu den lokals der hamburg-portugalstrecke.Im gepäck ein riesiger notizblock,ein notebook und den aktuelle reeds. 
Danke an meinen unbezahlten Außenmitarbeiter Herr J.P.